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Englistan

Filed under: auf reisen — shorty @ 2:35 pm

2007-01-01: Englistan

Auch diesen Urlaubsbericht bin ich Euch nebst Bildern ja noch schuldig. Kurz nach x-mas sind Milena, Albena und ich von SXF nach London geflogen. Eine Unterkunft in London sollte man schliesslich nicht ungenutzt lassen und vor allem nicht zu Silvester.

Nicht das es wieder heisst, ich wuerde gar keine Bilder mehr machen … meine Kamera darf weiterhin auf keiner Reise fehlen … auch wenn Sie nicht immer genutzt wird (so wie im Skiurlaub). Und wie Kommissar Zufall es so will, ist mir dieses Mirrorproject gelungen, wofuer ich mir selber auf die Schulter klopfen moechte:

Weiter im Text … in London STN haben wir dann Deria (aka. Dueng Dueng) und Irina getroffen, die extra fuer den gleichen Event aus Duesseldorf gekommen waren … um mal so richtig auf die Faekalien zu klatschen … Das ist uns auch so ziemlich gelungen. Zusammen mit Albenas Freund James (der Schotte) haben wir das neue Jahr auf der Waterloobridge mit einem sehr schicken Feuerwerk begruessen koennen. Im Gegensatz zu Deutschland werden auch in diesem Land nicht zu Silvester jedem Arschloch und seinem Bruder Partysprengstoff in die Haende gedrueckt … man laesst das hier von Profis machen und gut is. Ich gebe ja zu - jeder Brite darf dafuer anfang November zu Ehren von Guy Fawkes’ oeffentlicher Innereienentfernung ein Wochenende lang Boellern wie in Bosnien, aber das ist alles noch lange nicht so schlimm wie eine Woche vor Silvester in Berlin, wo die Bombadierung Dresdens simuliert wird. Fuer mich als Dorfkind war der erste Silverstbesuch in Berlin vom Feuerwerk her ein wahrer Albtraum.

Anywho - Feuerwerk war schick und das wir knapp eine Stunde in der Kaelte warten mussten war auch halb so schlimm. Wie kann man auch vernuenftig eingepackt wirklich an die eigene Situation denken, wenn neben einem zwei Britische Maedels in den skympiesten und duennsten Fummeln ever (word of the day: skimpy) stehen und sich die Nippel bis in alle Ewigkeit hart frieren? Sie schienen ein wenig uebrrascht, als wir ihnen 45 Minuten spaeter eine Decke aus unserem Ruecksack anboten (wir waren ja schoen Deutsch auf alles gefasst), aber sie nahmen trotzdem dankend unser Angebot an. Neeeneeeneee - was man nicht alles ueber sich ergehen laesst, um fuer die an der Garderobe eingesparten drei Pfund fuenfzig die vielleicht wichtigste Alkopop des Abends zu erstehen? Die Flasche beinhaltet naemlich immer den Tropfen, der das Fass zum Ueberlaufen bringt, und die Damen der Insel kurtz vor diese Grenze bringt, an der man die Hose runter laesst und vor allen Leuten den Darm auf der Strasse entleert. Zugegeben - ich habe es noch nicht so krass erlebt, aber wundern wuerde es mich nicht.

Der Rest des Abends verlief ueberraschend genial, denn wir sind natuerlich nicht im geplanten Club gelandet, sondern dank Kommissar Zufall durch einen Hintereingang im “Dirty Martini” gelandet, wo wir feierten bis die Lichter angingen.

Also - frohes neues - und darauf, dass all Eure Wuensche in Erfuellung gehen.

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