Blast from the past
Filed under: Fingeruebung, Lied des Monats, New York — shorty @ 2:44 pm
Im Moloch von Manhattan habe ich einen Budgetfeind ausfindig gemacht. Der kleine Stand in Alphabet City besteht aus einem Klapptisch und einem Ghettoblaster, der die gesamte Ecke Avenue A und St. Mark’s mit richtig derben Beats beschallt … aber nichts mit Dirty South und Bling Bling … hier gibts den Beat-Brockhaus der Hip Hop Historie, und der “hustelnde” Herr versteht sein Handwerk (ist heute die Stunde des Stabreims angebrochen?).
Braucht man ruhigen Hip Hop der fruehen 90er … East Coast … greift er in den Karton und zaubert ein 8-Dollar-Mixtape aus den Untiefen der Tonschachtel, und die Tracklist erinnert einen an die guten alten Zeit. Nach einem fuenfminuetigen Gespraech ueber die Vorzuege von Tribe Called Quest und Lord Finese folgte ein innerliches Schweigen: Yepp - back in the days … die fruehen 90er sind halt doch schon 15 Jahre her :o(
Anywho - der Herr bringt mich noch um Haus und Hof, denn sein Arsenal und guten Tapes ist endlos. Aber immerhin finde ich hier was ich suche, und kann auch noch ein paar Geschichtsstunden nehmen.
In diesem Sinne lege ich Euch heute einen Klassiker aus den 70ern vor, dessen beruehmtes Break eine der Hebammen des Hip Hops ist: Banbarra mit “Shack up” … rinjehoert!
Comments (1)Baseball
Filed under: New York — shorty @ 11:58 am
Gestern war ich mit Chris im Shea Stadium in Queens, und wir haben uns die Mets angesehen, wie sie durch einen einzigen grandiosen Fehler 2-4 gegen die San Diego Padres verloren haben. Es scheint mir nicht vergoennt zu sein, einem Team die Daumen zu druecken und auch noch auf den Sieg zu hoffen … ob Rollderby in Gotham City, Basketball in Berlin oder Fussball in Aachen … “meine” Teams erleiden in meinem Beisein immer eine Niederlage.
Hardcore-Alba-Fans warnen mich regelmaessig bei wichtigen Spielen aufzutauchen, denn gerade diese Jungs koennen unter meinen fanatischen Blicken den Gegnern kein Paroli bieten und knicken unter Druck (fold under pressure) … noch nie war ich bei einem Albasieg live dabei. Was soll’s … immer noch besser als ein Dasein als Bayern-Fan ;o)
Aber zurueck zum Baseball … ein herrlicher Sport. Ein wenig langweilig mag der Laie meinen, aber in neun Innings kann schon einiges passieren. Neben Homeruns, Flyballs, Fouls, Slides und Steals, gibt es auch Hotdogs, Cracker Jacks, Eiscreme, Bier und Knish … und Statistiken und Strategien ohne Ende zu verfolgen.
Wir kamen also voll auf unsere Kosten und haben jede Minute genossen … eigentlich ein Muss fuer jeden, der die Amerikanische Seele besser kennen lernen moechte.
Hier noch das genaue Play-by-Play fuer alles Statistikfanatiker.
Comments (0)The boys are back in town
Filed under: New York — shorty @ 11:41 am
Da schlendere ich nach Feierabend an der Penn-Station vorbei und dieses Plakat verbreitet die frohe Botschaft:
Was freu ich mich auf den 8ten September :o)
Comments (0)New York Pitstops
Filed under: New York — shorty @ 2:25 pm
Auf dem langen Weg zu einem auesserst gelungen letzten Wochenende in New York erwaehne ich dieses Mal nur die Pitstops … von irgendwo her muss die Energie ja kommen:
Freitag
Sehr gutes Essen, sehr guter Service: Bann
Dort kann man “Shortys” trinken: Bar 82
Samstag
Normales Fruehstueck, guter Service: Pete’s Tavern
Schlechtes Essen, sehr guter Service ;) : Hooters
Gute Drinkes, geiler Laden: Gaansevoort
Bessere Drinks, geilerer Laden: Buddakan
Noch bessere Drinks und noch bessere Laune: La Bottega
Bagel mit Lachs und Frischkaese zum Sonnenaufgang … 11 Dollar … DINER … kann mich nicht zwischen unbezahlbar und unerschwinglich entscheiden.
Sonntag
Guter Brunch, guter Service: Five Points
Guter Tee, suesser Laden: teany
… und dann war ich noch kurz auf Staten Island, damit ich auch in allen fuenf Bezirken New Yorks gewesen bin und die Freiheitsstatue fuer lau gesehen - man ist die winzig ;o)
Fazit: ‘rinjehaun hat er … wie ein Grosser
Comments (0)Blauauge sei wachsam … Teil 2
Filed under: New York — shorty @ 10:03 am
Ich bin mir jetzt nicht sicher, inwiefern ich gegen das Amerikanische Bewerbungsreglement verstosse, aber dieses Schreiben muss ich mit Euch teilen. Es landete soeben in unserem US-Verteiler und ich habe keine einzige thematische Aenderung vorgenommen:
Dear NAME,
I am a fashion diva, I love NAME Magazine and I would be honored to be
apart of the NAME team. My favorite movie is Devil Wears Prada, I am one
of the million girls who would kill to have a job there. I would love to
get my foot in the door please help if you have any suggestions on how
to get started. I am a model, actress, bartender and IT analyst. But
most of all FASHION IS MY PASSION!!!
Thanks
NAME
Dream as if you’ll live forever. Live as if you’ll die tomorrow.
Dream as if you’ll live forever. Live as if you’ll die tomorrow.
Wir ziehen ernsthaft in Erwaegung dieses junge Multitalent einzuladen … wir sind uns bloss noch nicht ueber die Gruende einig. Das ist Print ;o)
Comments (0)Freitagmorgen ist der neue Samstagmittag
Filed under: New York — shorty @ 9:39 am
Neben “You can’t be Jesus in your home town” und “It is what it is” gehoert “Thursday is the new Friday” zu meinen Lieblingsredewendungen in New York.
Da die “bridge & tunnel crowd” (zu der ich ja auch gehoere) den Manhatteniten den geselligen Freitagabend verdirbt, wird Donnerstags gefeiert … und daher war die ganze P-Mannschaft gestern unterwegs hat bei guten Getraenken aus dem Print-Naehkaestchen geplaudert.
Jetzt sind wieder alle auf der Plattform, eingedeckt mit gesundem Fruehstueck, und wir erfreuen uns am Konzept des casual fridays auf das Wochenende … mein letztes komplettes Wochenende in NY, da ich mein letztes Wochenende in den Staaten in Boston verbringen werde.
Also nochmal den Akku aufladen und durchpowern - ‘rinjehaun :o)
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