Cheers … in Boston
Filed under: New York — shorty @ 3:38 pm
Letztes Wochenende in den Staaten … ausserhalb von New York … in einer kleinen Vorstadt namens Boston.
Laut meinem Chef habe ich mich in kuertzester Zeit zu einem New Yorker entwickelt. Nicht nur das ich asoziale Tendenzen entwickele, wenn sich Deutsche Touristen in der Schlange nicht schnell und effizient genug fuer einen Bagel entscheiden koennen … nein - als ich nach meiner Rueckkehr aus Boston am Montag morgen ueber Vor- und Nachteile der Stadt berichtete, bemerkte er grinsend: “Yep - Du hast mittlerweile mehr New York in Dir als Dir lieb ist.”
Also Boston vs. New York … erstmal das Fazit fuer die Ungeduldigen … ist wie … wie Freiburg vs. Berlin. Freiburg ist bestimmt sehr schoen, heimelig, gemuetlich und fortschrittlich … aber Berlin ist Berlin … und das ist gut so.
Wir hatten ein sehr schoenes Wochenende, und Boston ist auch schoen schick … aber nicht mit New York zu vergleichen. Wenn man Amerika und Grossstadt will, soll man nicht nach Boston kommen und dementsprechend auch nicht mit dem gleichen Massstab messen.
Folgende Linksammlung sollte also Aufschluss ueber das Wochenende geben:
Fruehstueck und Schlaegerei (wir nicht)
Schlimmste Unterkunft, ever … und deren Inspiration
Comments (1)es hagelt …
Filed under: New York — shorty @ 10:45 am
… in New York … im August. Mal was Anderes ;o)
Comments (0)Blast from the past
Filed under: Fingeruebung, Lied des Monats, New York — shorty @ 2:44 pm
Im Moloch von Manhattan habe ich einen Budgetfeind ausfindig gemacht. Der kleine Stand in Alphabet City besteht aus einem Klapptisch und einem Ghettoblaster, der die gesamte Ecke Avenue A und St. Mark’s mit richtig derben Beats beschallt … aber nichts mit Dirty South und Bling Bling … hier gibts den Beat-Brockhaus der Hip Hop Historie, und der “hustelnde” Herr versteht sein Handwerk (ist heute die Stunde des Stabreims angebrochen?).
Braucht man ruhigen Hip Hop der fruehen 90er … East Coast … greift er in den Karton und zaubert ein 8-Dollar-Mixtape aus den Untiefen der Tonschachtel, und die Tracklist erinnert einen an die guten alten Zeit. Nach einem fuenfminuetigen Gespraech ueber die Vorzuege von Tribe Called Quest und Lord Finese folgte ein innerliches Schweigen: Yepp - back in the days … die fruehen 90er sind halt doch schon 15 Jahre her :o(
Anywho - der Herr bringt mich noch um Haus und Hof, denn sein Arsenal und guten Tapes ist endlos. Aber immerhin finde ich hier was ich suche, und kann auch noch ein paar Geschichtsstunden nehmen.
In diesem Sinne lege ich Euch heute einen Klassiker aus den 70ern vor, dessen beruehmtes Break eine der Hebammen des Hip Hops ist: Banbarra mit “Shack up” … rinjehoert!
Comments (1)Baseball
Filed under: New York — shorty @ 11:58 am
Gestern war ich mit Chris im Shea Stadium in Queens, und wir haben uns die Mets angesehen, wie sie durch einen einzigen grandiosen Fehler 2-4 gegen die San Diego Padres verloren haben. Es scheint mir nicht vergoennt zu sein, einem Team die Daumen zu druecken und auch noch auf den Sieg zu hoffen … ob Rollderby in Gotham City, Basketball in Berlin oder Fussball in Aachen … “meine” Teams erleiden in meinem Beisein immer eine Niederlage.
Hardcore-Alba-Fans warnen mich regelmaessig bei wichtigen Spielen aufzutauchen, denn gerade diese Jungs koennen unter meinen fanatischen Blicken den Gegnern kein Paroli bieten und knicken unter Druck (fold under pressure) … noch nie war ich bei einem Albasieg live dabei. Was soll’s … immer noch besser als ein Dasein als Bayern-Fan ;o)
Aber zurueck zum Baseball … ein herrlicher Sport. Ein wenig langweilig mag der Laie meinen, aber in neun Innings kann schon einiges passieren. Neben Homeruns, Flyballs, Fouls, Slides und Steals, gibt es auch Hotdogs, Cracker Jacks, Eiscreme, Bier und Knish … und Statistiken und Strategien ohne Ende zu verfolgen.
Wir kamen also voll auf unsere Kosten und haben jede Minute genossen … eigentlich ein Muss fuer jeden, der die Amerikanische Seele besser kennen lernen moechte.
Hier noch das genaue Play-by-Play fuer alles Statistikfanatiker.
Comments (0)The boys are back in town
Filed under: New York — shorty @ 11:41 am
Da schlendere ich nach Feierabend an der Penn-Station vorbei und dieses Plakat verbreitet die frohe Botschaft:
Was freu ich mich auf den 8ten September :o)
Comments (0)New York Pitstops
Filed under: New York — shorty @ 2:25 pm
Auf dem langen Weg zu einem auesserst gelungen letzten Wochenende in New York erwaehne ich dieses Mal nur die Pitstops … von irgendwo her muss die Energie ja kommen:
Freitag
Sehr gutes Essen, sehr guter Service: Bann
Dort kann man “Shortys” trinken: Bar 82
Samstag
Normales Fruehstueck, guter Service: Pete’s Tavern
Schlechtes Essen, sehr guter Service ;) : Hooters
Gute Drinkes, geiler Laden: Gaansevoort
Bessere Drinks, geilerer Laden: Buddakan
Noch bessere Drinks und noch bessere Laune: La Bottega
Bagel mit Lachs und Frischkaese zum Sonnenaufgang … 11 Dollar … DINER … kann mich nicht zwischen unbezahlbar und unerschwinglich entscheiden.
Sonntag
Guter Brunch, guter Service: Five Points
Guter Tee, suesser Laden: teany
… und dann war ich noch kurz auf Staten Island, damit ich auch in allen fuenf Bezirken New Yorks gewesen bin und die Freiheitsstatue fuer lau gesehen - man ist die winzig ;o)
Fazit: ‘rinjehaun hat er … wie ein Grosser
Comments (0)Blauauge sei wachsam … Teil 2
Filed under: New York — shorty @ 10:03 am
Ich bin mir jetzt nicht sicher, inwiefern ich gegen das Amerikanische Bewerbungsreglement verstosse, aber dieses Schreiben muss ich mit Euch teilen. Es landete soeben in unserem US-Verteiler und ich habe keine einzige thematische Aenderung vorgenommen:
Dear NAME,
I am a fashion diva, I love NAME Magazine and I would be honored to be
apart of the NAME team. My favorite movie is Devil Wears Prada, I am one
of the million girls who would kill to have a job there. I would love to
get my foot in the door please help if you have any suggestions on how
to get started. I am a model, actress, bartender and IT analyst. But
most of all FASHION IS MY PASSION!!!
Thanks
NAME
Dream as if you’ll live forever. Live as if you’ll die tomorrow.
Dream as if you’ll live forever. Live as if you’ll die tomorrow.
Wir ziehen ernsthaft in Erwaegung dieses junge Multitalent einzuladen … wir sind uns bloss noch nicht ueber die Gruende einig. Das ist Print ;o)
Comments (0)Freitagmorgen ist der neue Samstagmittag
Filed under: New York — shorty @ 9:39 am
Neben “You can’t be Jesus in your home town” und “It is what it is” gehoert “Thursday is the new Friday” zu meinen Lieblingsredewendungen in New York.
Da die “bridge & tunnel crowd” (zu der ich ja auch gehoere) den Manhatteniten den geselligen Freitagabend verdirbt, wird Donnerstags gefeiert … und daher war die ganze P-Mannschaft gestern unterwegs hat bei guten Getraenken aus dem Print-Naehkaestchen geplaudert.
Jetzt sind wieder alle auf der Plattform, eingedeckt mit gesundem Fruehstueck, und wir erfreuen uns am Konzept des casual fridays auf das Wochenende … mein letztes komplettes Wochenende in NY, da ich mein letztes Wochenende in den Staaten in Boston verbringen werde.
Also nochmal den Akku aufladen und durchpowern - ‘rinjehaun :o)
Comments (1)I’m on top of the world …
Filed under: New York — shorty @ 10:31 am
… und die Welt dreht sich unter mir. So und nicht anders haben das die Herren der Kinderzimmer Productions einmal treffend beschrieben, und auch wenn der Zusammenhang ein anderer ist … nichts anderes kam mir in den Sinn, als ich am Freitag auf dem Aussichtsdeck des Empire State Building stand, und in die Schluchten von Gotham City geschaut habe.
Diese Stadt ist einfach gewaltig, und ich bin froh, dass ich mir Zeit mit dem Besuch gelassen habe. Nach ueber einem Monat hatte ich wenigstens eine grobe Orientierung. Fuer jeden Besucher New Yorks ist dies eine Pflichveranstaltung, und eine Pflicht sollte auch der Ticketkauf im Internet sein … hab locker ne Stunde an Wartezeit einsparen koennen.
Auch sonst war das Wochenende turbulent. Am Samstag war wieder Roller-Derby, und auch wenn mein Team, die Manhattan Mayhem gegen Maedels von Bronx Gridlock verdient verloren (79:159) haben, so war es doch wieder ein geniales Spektakel. Fanatisch wie wir sind, haben wir uns VIP-Tickets organisiert und konnten direkt am Spielfeldrand sitzen … was neben lustigen Ausblicken allerdings auch Unannehmlichkeiten zu Folge hatte. Wenn ein Maedel mit gefuehlten fuenzig KmH auf Dich zurast, und Dir die Rollschuhachse bei der Landung ins Schienenbein drueckt, dann wird Dir schon ganz anders - schade, Jeremy.
Bleibt zu sagen, dass ich diesen Sport wirklich mag und hoffe, dass Berlin auch bald mehr als nur ein Team hervorbringt :o)
Comments (3)Tach US-Post
Filed under: New York — shorty @ 2:38 pm
Langsam muss ich mir ueberlegen, was ich alles an Zeug schonmal abtransportieren muss, damit ich waehrend meiner Rueckreise nicht voellig zusammenklappe.
Also habe ich mich hier bei der US-Post genauer erkundigt, und folgende Sachen muss ich nun doch schweren Herzens hier lassen:
Absinthe - diesen Trink-Lakritz-Koks fuer Arme kauft man wenn sowieso nicht hier … baeh
Arms and weapons - dann bleibt die AK47 doch im Buero unter meinem Schreibtisch
Articles bearing political or religious notations on the address side - Gott sei Dank hat Marcus die Hellblazer-Comics schon mitgenommen
Human remains - abgesehen von ein paar Pfunden Hueftgold habe ich nichts loszuwerden
Live plants and animals - na gut, kommen halt keine Eichhoernchen in die Rodenbergstraße
Melatonin - sowas kauft der zeitzonengestresste Business-Man sowieso lieber in Holland
Perishable infectious biological substances - aufgewaermte Big Macs schmecken eh nicht
Playing cards, except in complete decks properly wrapped - weiss der Himmel warum nicht, aber dieser Punkt hat mich ueberhaupt zu diesem Artikel inspiriert.
Pulverized coca beans - wer’s glaubt wird mehlig
Radioactive materials - hoffentlich kann ich meine Plutonimbestellung noch rueckgaengig machen
Ach ja - und Buecher duerfen nicht ueber 26 Euro kosten … ich bin gespannt was der Zoll in Deutschland noch so zu bieten hat
Comments (1)Mit dem Schwager durch den grossen Apfel
Filed under: New York — shorty @ 2:11 pm
Wie bereits angekuendigt hatte Marcus einen kurtzen Boxenstop in New York und wir haben gemeinsam die Stadt unsicher gemacht.
Eines der zwei Highlights, die ich kurz anreissen moechte war das Brazilian BBQ in der Naehe von Ground Zero am Samstag. Kein guter Ort um eine Karriere als Vegetarier zu beginnen. All you can eat … gegrilltes Fleisch … bis zum Anwinken und ein paar kleine gruene Beilagen als Alibigemuese. Der Sonntag war stand somit im Zeichen vom fluessigen Fasten.
Und wir hatten Glueck und noch Karten fuer den neuen Batman ergattert … ich war wirklich angenehm ueberrascht und ich haette kein Problem mir den Film diese Woche erneut im Kino reinzuziehen. Aber dieses Mal dann ohne 3kg Popcorn und Kirsch-Slushie :o)
Das solls auch schon gewesen sein, denn ich kann Euch ja nicht staendig auf die Nase binden, wieviel Spass ich hier habe ;o)
Comments (1)summer in the city
Filed under: New York — shorty @ 11:05 pm
Auch wenn es mich schmerzt darauf hinzuweisen, dass der Deutsche Sommer nicht wirklich aus den Fuessen kommt, muss ich an dieser Stelle erwaehnen wie “dumm heiss” es gerade in Gotham City ist.
Trotz Deckenventilator haben sich an diesem Abend sechsundreissig Grad in meinem Zimmer versammelt, und ich fuehle mich wie im Guatemala-Kapitel von Max Frischs Homo Faber.
Auf der anderen Strassenseite haben sich die Latino Gangbanger in ihren Wifebeatern mit Ghettoblaster vor einem Cooler voll Bier versammelt. Eine Einfahrt weiter sitzen die Chinesen im gleichen Dress, mit den gleichen Getraenken und sinieren vor sich hin. Meine Irischen Nachbarn sitzen im Vorgarten … gleiches Gift, aber oben ohne.
Multikulti Melting-Pot … alle schmelzen vor sich hin und warten wie ich auf den Regen … und icke? Ich geh jetzt wieder zurueck auf die Veranda, setze mich mit einem Pils zu meinem Ecuadorianischen Vermieter und wuensche Euch einen guten Start in die Woche und den langersehnten Sommer.
Comments (2)Wegelagerer vs. Wegeschwagerer
Filed under: New York — shorty @ 1:32 pm
What are the odds … wie stehen die Chancen, dass man in einer Stadt wie NY einem Bekannten ueber den Weg laeuft … geschweige den Familie … die auch noch in China lebt?
Mein Schwager ist wieder mal geschaeftlich an der Ostkueste und beehrt mich, mit einem Besuch an diesem Wochenende in Gotham. Um 17 Uhr an der Penn-Station war abgemacht, und da laeuft mir der Herr doch glatt um kurtz nach eins auf dem Weg zurueck zur Arbeit (hmm … Sushi-Lunch) ueber den Weg.
Ich hab ihn erst erkannt als er sich mir absichtlich in den Weg stellte und mich angrinste. Ich war mit Kollegen in ein Gespraech vertieft … und bei dem Gedraenge in New York verliert man schnell die Faehigkeit in den Menschenstroemen persoenliche Attribute zu erspaehen (Man kann es mit einem ersten Besuch in einer Asiatischen Fussgaengerzone vergleichen).
Jedenfalls war ich wirklich baff und bin es immernoch - what are the odds?
Ich bin schon gespannt, wer mich sonst noch in New York besuchen wird :o)
Comments (0)Klassisches Picknick
Filed under: New York — shorty @ 10:13 am
Gestern haben die New Yorker Philharmoniker wieder umsonst und draussen ein Konzert im Central Park gegeben … wir (die vier bezaubernenden Schweizerinnen, Chris und ich) also hin, Decken ausgebreitet, denn 2008er “Chateau Migraine” ausgepackt und den Klaengen peripher gelauscht. Leider waren wir nur zwei Stunden vorher angekommen und konnten nur einen weitentfernten Platz ergattern … aber hey - war schoen … die Schweizer-Deutsch-Amerikanischen Beziehung wurden gefestigt, Zungen gelockert und nach dem Film im Park am Montag, war dies der zweite Abend in Folge, den ich auf einer Decke im Park verbracht habe … ich erkenne ein Muster ;o)
Comments (0)wochenende schmochenende
Filed under: New York — shorty @ 2:11 pm
Die Muse und Zeit fehlen fuer einen ausfuehrlichen Bericht … aber seid versichert, dass ich das Wochenende gut genutzt habe:
Times Square, Soho, Central Park, Guggenheim, Kino, Photos, Photos, und Shopping
Blauauge sei Wachsam
Filed under: New York — shorty @ 11:46 am
In der Lobby wartet man auf den Aufzug, unterhaelt sich mit dem Lobbyisten …aehm … Pfoertner, und frischer Wind weht von der Strasse herein. Eine junge Damen stromert durch die Halle, schaut sich die Liste der ansaessigen Firmen an und fragt: Ist das hier ein Wohn- oder Buerogebaeude?
Augenbrauen heben sich und der Pfoertner murmelt laessigst: Buerogebauede … er scheint das schon oefters erlebt zu haben.
Sie: Oh - ich wusste gar nicht, dass auch IBM hier im Gebaeude ist. Wissen Sie ob hier Firmen gerade einstellen? Gibts hier irgendwelche Jobs? Zum Beispiel bei IBM? Kann ich mal hier ein paar Firmen abklappern?
Er: Nein - hier kommen sie nur mit Einladung und Termin rein!
Sie: Aber die wissen doch gar nicht, dass ich hier bin? Koennen Sie mal oben anrufen und fragen, ob sie mich einladen?
Er: Nein - so geht das nicht. Da muessen Sie sich schon vorher erkundigen. Guten Tag!
Sie: Na gut, dann geh ich halt weiter und arbeite wo anders … und dackelt hinfort
Tja - nicht ueberall findet jeder so schnell eine Stelle wie im Deutschen E-Commerce :o)
Comments (0)internationale Ungereimtheiten
Filed under: New York — shorty @ 9:55 am
Nach meinem Umzug nach Berlin war eine Sache glasklar: Nie wieder Telekom! Nichts leichter als das … bis ich nach NYC kam und einen guenstigen Pre-Paid-Provider suchte. In dem konfusen Tarifwirrwarr habe ich mich dann fuer Timo Beil entschieden, und alles lief praechtig … bis ich gestern meine Karte aufladen musste.
Ich also locker angerufen und mit dem freundlichen Fraeulein versucht mein Guthaben per Kreditkarte aufzuladen.
Fazit: nuescht … und jetzt kommt der Bringer … Kreditkarten, die im Ausland ausgestellt werden, und in diesem Fall Deutschland, müssen entweder von Discover oder American Express sein. Nee - ist klar. Haette ich mich doch damals fuer die Discover-Karte entschieden … wo sie mir doch staendig ueber den Weg laeuft … oder American Express … ist ja auch eine der Europaeischsten Institutionen ueberhaupt :o)
Und jetzt? Muss ich jedes Mal in den Laden rennen, aber Gott sei Dank gibt es da mehr Service als im T-Punkt.
Comments (1)kurtz, kreuz und quer durch New York
Filed under: New York — shorty @ 11:31 pm
Wie angekuendigt standen mir 4,5 Tage zur freien Verfuegung, und die habe ich auch ausgereizt. Hier geht in zwei Monaten mehr als bei anderen Leuten in zwei Jahren … aber kennen wir ja … Jeden Tag was Neues laesst gruessen.
Donnerstag: Shopping in Soho … und einen Afterwork-Bender im El Rio Grande Grande … Jahrmarkt der Eitelkeiten … yeah yeah - I got ID und Oh my gosh am laufen Band
Freitag: Brunch @ Pastis … teuer aber geh-nie-ahl … ein bischen Foufou, aber jeden Penny wert. Dann Plattenkaufen in Chelsea und ab in den Battery Park zum Gratiskonzert von Sonic Youth … und mit einem meiner Lieblingslieder das zweistuendige Set beendet - fein.
Dann auf zum Strassenfest an die Wall Street, Bilder gemacht und ab den Tag mit dem grossen Feuerwerk beendet … war also amtlich :o)
Samstag: Grand Central … auf in die Bronx … schon ein anderes Pflaster als Manhattan oder Woodside … und schnell rein in den Zoo.
Fuenf Stunden haben wir so ziemlich alles mit uns machen lassen … von der Gondelfahrt bis zum Kakerlaken-Karussel.
Dann wieder ab durch die Mitte bis nach Chinatown und zur Chinese Ice Cream Factory … gleich zwei Kugeln: Lychee und gruener Tee … normal - fast wie in Kreuzberg :o)
Dann noch Kino - Hancock … meh - muss nicht sein.
Sonntag & Montag : S-H-O-P-P-I-N-G … lower east side ruff und runner … Hardware, Software, Footwear, Bookwear und sogar den Amerikanischen Klon des KaDeWe a.k.a. Macy’s habe ich bezwungen. Bei meinem ersten Versuch habe ich nach fuenf Minuten die Segel gestrichen und bin rueckwaerts und entmutig wieder ‘raus … nicht dieses Mal … also nochmal ‘rein … Bauch rein … Brust raus … aaaaha - da ist die finden auch Leute mit einem Y-Chromosom was fuer “auf die Epidermis”. Ich hab mich gefreut, Macy’s hat sich gefreut, Visa hat sich gefreut … alle sind gluecklich.
Nach zehn Besuchen in diversen Sneaker-Laeden war ich kurtz davor aufzugeben und zu behaupten, dass es in New York einfach keine stylischen Sneaker ohne 80er-Jahre-Neon-Geschiss in Groesse 11 gibt … dich weit gefeht. Im vierten Stock habe ich direkt zweimal zugeschlagen, die Zoo-Yorks eingesackt und mich gewundert, dass der Verkaeufer keine dreissig Tattoos hatte … aber war ja schliesslich Macy’s :o)
Ach ja - und am Montagabend wieder Filmfest in Bryant Park … the man who came to dinner
Wenn also hier nochmal jemand mit Carpe Diem kommt … nuescht … carpe alles was nicht niet- und nagelfest ist … denn Zeit ist das Einzige, was ich hier nicht kriegen kann :o)
Comments (2)independence weekend
Filed under: New York — shorty @ 10:50 am
Morgen wird der Amerikanische Unabhaenigkeitstag in rot, weiss, blau und viel Feuerwerk zelebriert … und da hat das ganze Land frei … also langes Wochenende. Aber jetzt kommt der Twist. Am Montag ist auch “Founders Day”, der Tag an dem die PubliGroupe gegruendet wurde, und die ganze Firma weltweit die Fuesse hoch legt. Fazit - ein laaanges Wochenende, an dem ich wieder Stadt & Leute erkunden kann. (more…)
Comments (2)chicks on speed
Filed under: New York — shorty @ 1:29 pm
Am Samstag war ich endlich beim Roller Derby: Queens of Pain vs. Brooklyn Bombshells (123 : 86)
Auf meiner Liste der New Yorker Sehenswuerdigkeiten, war das Rollerderby auf Platz 1… denn die ganze Angelegenheit hat mich von der ersten Info an fasziniert. Um es ganz platt zu legitimieren: Tätowierte Keulen auf Rollschuhen in knappen Kleidchen, die sich anrempeln und anschreien … warum sollte mir dieser Anblick kein Vergnuegen bereiten ;o)
Aber es war wesentlich mehr als das … es war ein grandioses Sportspektakel, dass ich jedem nur waermstens ans Herz legen kann.
Die Regeln sind einfach, das Spiel ist rasant und alles andere als langweilig. Die Fans, die Spielerinnen, die Cheerleader und auch die Schiris sind mit vollem Elan dabei, und es ist eine Freude, diesem Sport beim Wachsen zuzusehen.
Die Kommerzialisierung hat mehr witzige als nervige Seiten und die gesamte Vermarktung dient noch dem Aufbau des Sports … und in Sachen Vermarktung ist die Liga (zumindest die New Yorker Liga) sehr pfiffig.
Fazit: Es war genial und ich werde naechsten Monat beim Spiel der Bronx Gridlock gegen Manhattan Mayhem dabei sein … gebt mir mehr davon!
Comments (1)Frankensteins Braut
Filed under: New York — shorty @ 11:12 am
Mitten in Manhattan liegt nicht nur der Central Park … es gibt diverse andere, schnuckelige Gruenflaechen … und zu denen gehoert auch der Bryant Park.
Jeden Montag wird dort nach Sonnenuntergang in bester Open-Air-Manier ein schwarz-weiss-Streifen gezeigt; alle Zuschauer tummeln sich auf Decken und die Stimmung reicht von freundlich bis friedlich :o)
Letzten Montag (meinem ersten offiziellen Tag bei Publicitas) hat Chris bereits um 17 Uhr einen Platz reserviert … dank W-Lan kann er ja auch von dort arbeiten … und an meinem ersten Abend habe ich gemeinsam mit Leuten von zanox US und Axel Springer die “The Bride of Frankenstein” gesehen … was fuer eine Ankunft.
Auf der Decke im Park liegend habe ich wohl das erste Mal realisiert wo ich mich wirklich befinde, und wo ich die naechsten Wochen leben werden … ein Traum … ein ungetraeumter Traum.
Axel Springer und zanox US teilten sich uebrigens ein Buero an der 5th Avenue mit Ausblick auf den Bryant Park … und vom Balkon aus sind auch diese Bilder entstanden. Am Wochenende war Umzug, und daher mussten wir diese Aussicht unbedingt nutzen. Demnaechst gibt es auch Bilder aus dem neuen zanox/AS Buero.
… und hier findet Ihr das Kino-Programm der naechsten Wochen, denn es war bestimmt nicht das letzte Mal, dass wir dort hin sind ;o)
Comments (0)touchdown JFK
Filed under: New York — shorty @ 6:03 pm
Nach einer langen Reise bin ich endlich bei Chris in New York angekommen, in einem ganz hippen Laden einen Burger gegessen, ein Budweiser getrunken und eben nach dem Aufstehen die Fluege fuer Miami klargemacht … es bleibt turbulent und ich glaube die Stadt wird mir richtig gefallen.
Also fuer alle, die eine lange Mail erwarten … nuescht … ich bin gut angekommen, alles ist schick, und aus Miami werde ich mich dann mit mehr Details melden.
Rinjehaun’ … und passt mir auf Europa auf :o)
Comments (1)abhauen
Filed under: New York — shorty @ 10:56 pm
Ich finde Hape Kerkeling hat mit dem Titel “Ich bin dann mal weg” einer ganzen Nation einen sehr schnittigen Abschiedsgruss gestohlen … gaebe es dieses Buch bzw. dessen Reichweite nicht, haette ich wohl diesen Titel gewaehlt. Daher sehe ich mich gezwungen eine teaminterne Floskel zu nutzen. Ich werd’ abhauen.
Ich bin nervoes, meine Koffer sind nicht gepackt, meine Papiere sind nicht sortiert und anstatt irgendetwas auf die Kette zu kriegen, rattere ich hier diese Zeilen ‘runter … denn wenn dieser Eintrag erstmal draussen ist, dann habe ich meinen Reiseantritt vernuenftig verarbeitet.
Eine Woche gefuellt mit Abschieden, Aufraeumen und anderen kleinen Gemeinheiten … das schlaegt aufs Gemuet und verdraengt die Vorfreude … aber hey … ich fliege nach New York F”§$in City … nicht nach Bruessel oder Rotterdamm. Ich flieg’ dahin wo der Hip Hop her kommt. Wo die Stadt nicht schlaeft. … where there is fightin and fussin … wo ich schon so oft dank eines Kinematographen durchgestromert bin … genau … dahin geht es und die Sache wird fettestens gerockt.
Jepp - ich fang an mich zu freuen. Ich werde Euch vermissen. Ich werde den Berliner Sommer vermissen; aber wenigstens habe ich die Alternative … und nicht Bruessel.
Also, in diesem Sinne … rinjehaun’ … this is e-commerce … no sleep til Brooklyn … aehm … Manhatten mein ich :o)
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